Schwedisch-Italienische Schule
Die Gesangstechnik, die Eva Lindqvist in ihrem Wiener Vokalstudio lehrt, hat ihre Basis in der “Schwedisch-Italienischen Schule”, die von Alan Lindquest, einem Schüler von Manuel Garcia, Inge Börg-Iséne (eine Lehrerin von Kirsten Flagstad) und Joseph Hislop (der erste Lehrer von Jussi Björling) entwickelt wurde.
Unterrichtsphilosophie
„Hinter der Arbeit mit einem Sänger darf nicht ausschließlich eine „Methode“, sondern MUSS hauptsächlich der Zugang zu jedem einzelnen Individuum, jeder ganz unverwechselbaren Sängerpersönlichkeit und dem damit verbundenen, unverwechselbaren Stimmklang stehen.
Jede „Sängerseele“ hat eine eigene Geschichte, spezielle Problem-stellungen und …
ganz besondere Qualitäten, die sie auszeichnen. Durch eine rasche und sehr präzise Analyse der Stimme und der Stimmtechnik zu Beginn der gemeinsamen Arbeit erhalte ich ein klares Bild. Nun kann sich eine „Vision“ des Sängers / seiner Stimme und Performance im von technischen Unebenheiten und hinderlichen Konzepten „bereinigten“ Zustand entwickeln. Schritt für Schritt erarbeiten wir die fehlenden Puzzleteile und fügen sie dem Gesamtsystem zu.
Das alles geschieht in einem sehr geschützten Rahmen und Umfeld. So kann der Sänger die nötige Sicherheit entwickeln, um im „Haifischbecken“ des klassischen Gesangsbusiness gesund und erfolgreich zu überleben.
Die beste Gesangsschule kann nichts ausrichten, wenn nicht neben der Arbeit an der Technik die Freude am „Sich-Ausdrücken“ und an der eigenen, ganz individuellen Stimmqualität im Vordergrund steht. Es ist mir ein großes Bedürfnis, den Sängern in meinem Studio eine Atmosphäre zu schaffen, die es einfach macht, sich mit größt-möglicher Freiheit und Freude der Weiterentwicklung der Stimme und der darstellerischen Fähigkeiten zu widmen.“
Eva Lindqvist, befragt nach ihrem Unterichtsmotto
